Private Wetterstation Schkeuditz
Schkeuditzer Wetterbilanz 2025
© Private Wetterstation Schkeuditz 2019
© Private Wetterstation Schkeuditz 2026
Der
DWD
hat am 30.12.2025 in seiner Pressemitteilung (www.dwd.de/presse)
deutschlandweit 2025 zu den 10 wärmsten Jahren seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen (1881) eingestuft. Die Durchschnittstemperatur lag mit
10,1°C um 1,9°C über dem langjährigen Mittel der Referenzperiode 1961-1990.
Nach einem zu milden bis warmen Frühjahr und einem ersten Wärmeschub
im Juni folgte Anfang Juli eine extreme Hitze mit einem Höchstwert von 39,3°C i
n Andernach, 15km nordwestlich von Koblenz. Bei einem jährlichen Niederschlag
von 655 l/m² war es im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 (791 l/m²)
deutschlandweit zu trocken (-17%). Ursache dafür war die Trockenphase von
Februar bis Mai. Die Sonnenscheindauer (1945 Stunden) übertraf das Jahressoll
(1544 Stunden) der Referenzperiode um 17 %.
In
Sachsen
und
Bayern
war es 2025 im Bundesländervergleich mit 9,4°C (8,1°C
bzw. 7,5°C) in Deutschland am kühlsten. Der sächsische Jahresniederschlag von
585 l/m² (699 l/m²) entsprach einem Defizit von 16%. Das sehr sonnige Frühjahr
erhöhte die Sonnenscheindauer um 27 Prozent auf 1960 Stunden (1549 Stunden).
Auch wir stellten in
Schkeuditz
2025 die Kombination von warmem,
niederschlagsarmem und sonnigem Wetter fest. Bei der Temperatur gab es im
Vergleich zur Normalperiode im Jahresmittel einen Anstieg um +1,9°C (Abb. 1).
Wie schon in 2024 zeigten alle Monate einen Temperaturanstieg, wobei im April mit
+3,46°C die höchste positive Abweichung berechnet wurde, gefolgt vom Januar
(+3,32°C), Juni (3,10°C), Juli (+2,54°C), März (+2,44°C) und September (+1,52°C).
Beim
Jahresniederschlag
(471 l/m²) gab es ein Defizit von 41 l/m² (-8 %) zum
langjährigen Mittel (Abb. 2). Insgesamt wurde an 130 Tagen messbarer
Niederschlag ermittelt, davon 61 Tage mit >2 l/m², 30 Tage mit >5 l/m²,
10 Tage mit >10 l/m² und 3 Tage mit >20 l/m².
Die
Evaporation
lag bei 625 mm/Jahr (Abb.5).
Die Sonnenscheindauer
der
Referenzperiode für 1961 -1990 (1465 Stunden) wurde um 199 Stunden
überschritten (1664 Stunden).
Die klimatologischen
Kenntage
2025 bestätigen den anhaltenden Erwärmungstrend (Tab.1).